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Börse
  Von Maklern und Dealern

Neben den Händlern der Banken gibt es aber noch weitere Teilnehmer an der Börse. Wie zum Beispiel die Makler oder Floor-Broker wie sie auch genannt werden. Sie sind Handelsmittler und ihre Aufgabe ist es, zwischen den Händlern der unterschiedlichen Banken so schnell wie möglich so viele wie mögliche Geschäfte zu vermitteln. Hierfür erhält der Broker eine Provision für die Vermittlung die Brokerage genannt wird. Das besondere am Broker ist, dass er keine Geschäfte auf eigene Rechnung tätigt. Ein so genannter Dealer handelt hingegen mit Wertpapieren auf eigene Rechnung. Was bedeutet, dass er sich aktiv am Geschehen an der Börse beteiligt. Der Begriff Dealer oder Händler wie sie auf Deutsch auch genannt werden, wird sowohl für Geschäftsbanken verwendet die einen eigenen Handel mit Finanzinstrumenten betreiben, sowie für die Handelsbevollmächtigten an der Börse.

Ein Broker-Dealer übernimmt, wie die Bezeichnung schon sagt, sowohl die Aufgaben eines Brokers als auch die Aufgaben eines Dealers. Zum einen schließt er wie ein Dealer Geschäfte auf eigene Rechnung ab, zum anderen führ er aber auch parallel zu einem Broker ebenfalls Kundenaufträge gegen Provision aus.

 
 
Ein Inter-Dealer-Broker ist eine Art Mittler zwischen den Dealern. Hierbei führen sie wie die Broker Anbieter und Nachfrager zusammen und verlangen dafür eine entsprechende Provision. Nur mit dem einen Unterschied, dass sie im Gegensatz zu einem normalen Broker nur im Auftrag von institutionellen Marktteilnehmern handeln. Sie werden niemals für Private Anleger tätig.

Treten sich die Händler und die Makler an einer Börse direkt gegenüber, spricht man von einer so genannten Präsenzbörse, was soviel wie Anwesenheitsbörse oder Parketthandel heißt.

© S.Hofschlaeger / pixelio.de