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  Deutsche Börsenstandorte

Jeder von uns kennt wohl Deutschlands bekanntesten Börsenstandort. Es handelt sich um Frankfurt am Main. Doch leider ist es nicht sehr bekannt dass Deutschland eigentlich acht Börsenstandorte hat.

Immer wenn in einer Stadt eine Börse entsteht, wird sie Börsenplatz genannt. Wie schon erwähnt, gibt es in Deutschland acht Börsenplätze. Diese Börsenplätze liegen in Berlin, in Bremen, in Düsseldorf, in Frankfurt am Main, in Hamburg, in Hannover, in München und in Stuttgart. Jede dieser Städte hat ein eigene Kürzel, die man entsprechend in den Kurstabellen des Handelsblattes findet. So hat Berlin (B), Bremen (Br), Düsseldorf hat (D), in Frankfurt am Main hat man (F), in Hamburg (H), Hannover hat (Hn) und München hat (M), in Stuttgart hat man (S). Doch leider gibt es bei diesen Abkürzungen keine Einheitlichkeit. So kürzt der Sender n-tv Stuttgart mit Stg ab und Düsseldorf mit Ddf, Berlin mit Ber und Hamburg mit Hbg sowie München mit Mün.

Frankfurt ist jedoch nicht nur ein weltweit anerkannter und umsatzstarker Börsenplatz, generell gehört Frankfurt aufgrund seiner Vielzahl an Banken zu den wichtigsten Finanzplätzen der Welt - nebst New York, London und Tokio.

 
 
Wie bekannt ist, ist Frankfurt am Main der bekannteste Börsenplatz. Aber Frankfurt ist auch der wichtigste und umsatzstärkste Börsenplatz in Deutschland. Als die Terminbörse Eurex gegründet wurde, verhalf dass Frankfurt noch mehr an Bedeutung und sorgte dafür dass alle andere Börsenplätze an Bedeutung verloren und heute als Nebenbörsenplätze bezeichnet werden. Frankfurt ist heute weltweit anerkannt und an den deutschen Börsennebenplätzen werden heute regionale Börsengeschäfte getätigt, dass es heißt also Aktien von Gesellschaften aus den entsprechenden Regionen sind. Damit die Nebenbörsen nicht ganz ins Hintertreffen gegenüber Frankfurt gelangen, konzentrieren einige dieser regionalen Börsen auf Geschäfte auf bestimmte Wertpapiere.


© Daniel Gast / pixelio.de